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Ion Ciurariu

kommt aus Rumänien und ist seit zwei Monaten in Graz.
Er verkauft das MEGAPHON in der Schmidgasse.

Ion, du sprichst sehr gut Deutsch, woher?
Ich war vor fünfzehn Jahren kurz in Deutschland, dort habe ich ein wenig gelernt. Inzwischen war ich aber elf Jahre in Italien und ein wenig in Spanien.

Was hast du dort gemacht?

Ich habe auch Straßenzeitungen verkauft, in Italien zum Beispiel die „Piazza Grande“, zusammen mit meinem Vater. Das ist dasselbe wie MEGAPHON, nur eben in Bologna.

Wie war das dort?

Nicht schlecht. Es ist leicht gegangen, ich war der beste Verkäufer.

Und hier?
Die Leute auf der Straße sind es ja nicht gewohnt, dass jemand mit deiner Herkunft das MEGAPHON  verkauft. Ich bin schon darauf angesprochen worden. Viele meinen: Du bist weiß, warum verkaufst du das? In Italien waren die Verkäufer viel durchmischter. Aber mittlerweile kennen mich die Leute, ich habe auch schon ein paar Stammkunden. Jetzt geht es mir auch hier gut.

In Spanien hast du auch verkauft?
Ja, aber nur kurz. Es ist zu weit weg von meiner Heimat und meiner Familie.

Wie oft fährst du zurück in deine Heimat Rumänien?
Rumänien? Dort war ich schon seit zwanzig Jahren nicht mehr. Ich kenne dort niemanden mehr.

Lebt deine Familie auch hier in Graz?
Nein, ich habe sie das letzte Mal vor zwei Monaten in Italien gesehen. Dort wurden meine zwei Kinder geboren.

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