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Prince Duru

Von: Milo Strauß

Prince Duru gehört zur „alten Garde“ der MEGAPHON-Verkäufer in Graz. Er verkauft das MEGAPHON an der Ecke Herrengasse/Hans-Sachs-Gasse.

Hallo Mr. Duru.
Bonjour.

Schön, dass Sie endlich Zeit gefunden haben. Sie sind jetzt schon sehr lange in Österreich …
Ja … seit 2002. Nein, 2001. Also schon acht Jahre.

Welche Erfahrungen haben Sie in dieser Zeit gemacht?

Ich schätze die Unterstützung sehr, die ich von den Österreichern bekommen habe. Und von meinen Kunden, die mir vertrauen und mir helfen, sie haben mir einen herzlichen Empfang bereitet. Vor allem ihre Unterstützung, seit sie wissen, dass mein Aufenthaltstitel in Österreich gefährdet ist, lässt sich mit nichts, das mir hier in Europa passiert ist, vergleichen. Ich möchte mich auch beim MEGAPHON bedanken, bei Mr. George (Vertriebsleiter Georg Andree, Anm.), und bei allen, die beim MEGAPHON mitarbeiten, weil sie meine Situation verstehen. Und bei einigen anderen Verkäufern, die mich ermutigen weiterzumachen.

Ich nehme an, es war nicht immer leicht … Gab es Tiefpunkte?

Als ich nach Österreich gekommen bin, habe ich eine Aufenthaltsgenehmigung bis Jänner 2009 bekommen. Nach acht Jahren bin ich jetzt quasi ein Bürger dieses Landes, ich kenne so viele Leute, ich spreche Deutsch und habe keine Mühe, Menschen kennenzulernen. Ich habe gekämpft, hart dafür gearbeitet und mich von Kriminalität ferngehalten – ich möchte endlich offiziell Teil dieser Gesellschaft sein.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit? Haben Sie Freunde hier?

Ich singe Gospels für Menschen, denen es schlecht geht oder die in einer ähnlichen Situation wie ich sind. In Graz singe ich im House of Prayer Ministry und in der Kirche St. Andrä, manchmal auch in einer Kirche in Klagenfurt. Richtig enge Freunde habe ich in Graz eigentlich nicht, aber es gibt wirklich ein paar Kunden, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, mich zu hundert Prozent zu unterstützen – sowohl materiell als auch mental. Sie sind etwas ganz Besonderes. Gott wird sie belohnen. Sie setzen ihr Vertrauen in mich und helfen mir in jeder erdenklichen Weise, damit ich mich hier zu Hause fühle.

Haben Sie Pläne für Ihre Zukunft, wenn Sie in Österreich bleiben können?
Ich bin im Moment sehr unter Druck durch das Problem mit meinem Aufenthaltstitel. Ich kann mich nicht darauf konzentrieren, mir Gedanken über meine Zukunft zu machen. Aber falls ich bleiben darf und wieder etwas Balance in meinem Leben habe, kann ich mich damit beschäftigen.

Möchten Sie noch etwas über Ihr Leben in Nigeria erzählen?

Nein. Es ist lange her … Die Zeit dort war hart für mich. Ich möchte nicht zurückdenken. Nigeria war eine Art Heimat – aber es war sehr bitter.

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