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Joseph Didia

Von: Paul Ploberger

Joseph Didia ist seit vergangenen November einer der beiden Verkäufer vor dem Spar am Rotmoosweg 40 in Andritz.

Joseph Didia ist erst seit zwei Monaten MEGAPHON-Verkäufer. Etwas verunsichert sitzt er beim improvisierten Interview während der Weihnachtsfeier der MEGAPHON-Verkäufer im Auschlössl. Anfangs antwortet er nur zögernd, doch sobald Fußball unser Gesprächsthema ist, ist er ganz in seinem Element. Da er selbst leidenschaftlich gerne spielt, ist er auf diesem Gebiet bestens informiert. Als er vom MEGAPHON-Fußballteam erfährt, ist er Feuer und Flamme. Seit vier Monaten hält sich der 25-Jährige nun in Österreich auf. Trotz dieser kurzen Zeit kann er schon voller Stolz von StammkundInnen berichten, die ihm ein Heft abkaufen, obwohl sie schon eines besitzen, nur um ihm zu helfen. Der gebürtige Nigerianer wuchs im Rivers State auf, wo er auch die Schule besuchte und anfing, einen Beruf zu erlernen.

Herr Didia, wie kam es dazu, dass Sie sich Ihren Standplatz mit Cyril Okwara teilen?

Eines Tages traf ich ihn und sprach ihn an, was man tun müsse, um MEGAPHON-Verkäufer zu werden. Er zeigte mir den Weg hierher (ins MEGAPHON-Büro, Anm.) und da es sehr schwer ist, ein Gebiet zu bekommen, bot er an, seines mit mir zu teilen.

Was sind Ihre Pläne für die Zukunft?
Ich möchte gerne eine Arbeit als Lkw-Fahrer bekommen. Ich hatte zwar einen Führerschein in Nigeria, doch gilt er hier leider nicht.

Was halten Sie von der Vergabe des Friedensnobelpreises an Präsident Obama?
Das war ein wichtiges Zeichen! Er ist ein guter Politiker und eine Symbolfigur, er verdient ihn.

Was sind Ihre Beschäftigungen, wenn Sie nicht gerade MEGAPHON verkaufen?

Ich entspanne mich und höre Musik. Am liebsten christliche Gospels. Ich bin ein sehr religiöser Mensch, es ist sehr wichtig für mich, jeden Sonntag in die Kirche zu gehen. Dabei danke ich Gott, dass er es mir möglich macht, in Österreich zu sein. Ich spiele auch gerne Fußball.

Nächstes Jahr findet ja die WM in Südafrika statt und Nigeria ist in einer sehr starken Gruppe vertreten. Wie stehen die Chancen?

Nigeria muss gewinnen! Wir sind in der Gruppe mit Argentinien, Griechenland und Korea, wobei wir die letzten beiden besiegen können. Argentinien wird ein Problem, sie haben uns das letzte Mal mit 2:1 geschlagen … Aber es ist möglich, Nigeria ist eine starke Mannschaft. Gegen Österreich kam es ja letztes Jahr zu einem 1:1 Unentschieden.

Wer ist Ihr Lieblingsspieler der nigerianischen Mannschaft?
Ganz klar Nwanko Kanu. Er spielt beim FC Portsmouth, war aber schon bei Ajax Amsterdam, Inter Mailand und Arsenal. Er ist ein sehr guter Stürmer und war sogar einmal Afrikas Fußballer des Jahres (1996, Anm.)!

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