Februar 2020

Megaphon #288

Wir werden größer

Seit vergangenem November präsentiert sich das Megaphon optisch bunter und moderner. Den meisten Leserinnen und Lesern gefällt unser neues Aussehen. Und zwar altersunabhängig. Ein Beispiel dafür ist jene selbst ernannte „Oma-Passantin aus Graz (anno 1937)“, die uns kurz nach Weihnachten einen handgeschriebenen Brief geschickt hat – mit sehr wohlwollenden Worten darüber, dass unser Magazin immer interessanter werde (mehr auf Seite 9).

Ein paar Menschen hatten seit unserem Relaunch allerdings auch eine Bitte. Exakt fünf Leserinnen und Leser haben uns geschrieben, ob wir die Schriftgröße des Fließtextes nicht ändern könnten. Etwas größer wäre ihren Augen rechter. Es mag sich vielleicht nur um fünf Menschen handeln, doch als inklusives Medium ist es uns ein Anliegen, niemanden auszuschließen und Barrieren dieser Art möglichst zu beseitigen. Immerhin wollen wir ja, das jede/r die Möglichkeit hat, uns zu lesen. Deshalb haben wir uns über den Jahreswechsel entschieden, unsere Texte wachsen zu lassen. Und präsentieren uns ab dieser Ausgabe weiterhin optisch bunter und moderner. Aber auch ein bisschen größer.

 

In diesem Monat zu lesen

URBAN Das Bildnis des Zaid Alsalame. Sigrun Karre porträtiert für uns den Schauspieler Zaid Alsalame, dessen erste Soloperformance über Käse, Freiheit und Angst vor Migration im Februar Premiere feiert.

REGIONAL Alterseinsamkeit ist ein Thema.
Auch für Antonia Hirmke. Die 81-Jährige würde gerne in einer Wohngemeinschaft leben. Daniela Rittmannsberger hat
sie in Mureck besucht.

GLOBAL Grund genug für Einkommen.
In Kenia erhalten Tausende Menschen ein kleines Monatsgehalt, ohne dass sie dafür etwas tun müssen. Markus Spörndli über ein weltweit
einzigartiges Experiment.

VERKÄUFER DES MONATS Robert Bogdan
Robert nimmt seine Arbeit als Straßenzeitungsverkäufer sehr ernst und arbeitet nicht zuletzt für seine Tochter, die es einmal besser haben soll als er.