Jänner 2020

Megaphon #287

Geschichten fürs neue Jahr

Es gibt viele Wege, Geschichten zu erzählen. Wir machen es seit mittlerweile 25 Jahren mit einem Printmedium und starten mit dieser Ausgabe in unser Jubiläumsjahr. Wäre das Megaphon 1995 nicht als Straßenzeitung gegründet worden, sondern als Band, dann würde sie wohl bis heute in etwa so Musik machen wie Voodoo Jürgens. Der gebürtige Tullner steht für alles, wofür das Megaphon auch steht, nur mit ein bisschen weniger Migrationshintergrund. Vor seinem Graz-Konzert im Dezember haben wir deshalb jenen Mann getroffen, dem die Süddeutsche unlängst ganz ironiebefreit attestierte, der beste Entertainer der Welt zu sein. Warum er nur subtil politische Musik machen will und was er mit seiner Musik sonst bewirken kann, erzählt er in unserer Titelgeschichte ab Seite 12.

Ein neues Jahr ist immer ein guter Moment für neue Formate. In den vergangenen beiden Ausgaben haben wir viel Neues dazugewonnen, und auch für den Beginn von 2020 feiern wir zwei Premieren: die erste Kolumne aus dem Gemeinschaftswohnprojekt in Fehring (Seite 7) und ein neues Fotoprojekt, das in Zusammenarbeit mit der HTBLVA Ortweinschule in Graz entsteht. Auf Seite 5 zeigt und erklärt die Schülerin Miriam David, warum sie urbane Balkone inspirieren. Und beweist damit ebenfalls: Es gibt viele Wege, Geschichten zu erzählen.

Titelstory

Wäre das Megaphon kein Straßenmagazin, sondern eine Band – es würde ähnliche Lieder schreiben wie Voodoo Jürgens. Nur vielleicht mit etwas mehr Migrationshintergrund. Grund genug für Peter K. Wagner und Sigrun Karre, den Liedermacher zu treffen.

Inhaltsverzeichnis

Straßenbild / #megapromi

Megaphon-Jahresfeier und
eine großzügige Spar-Spende

Megafonds / FC Stammplatz

Fehring Tales (1) / Uhrwurm (2)

10/11 Es ist Ernst (2) / Zahlen

12 Regional: Voodoo Jürgens

16 Lust auf Kultur? Rezensionen und Tipps für den Dezember

19 Selber machen: Wie aus einem Megaphon ein Kuvert wird

20 Regional: Das Geisterhaus

22 Urban: Beatrix bekämpft den Überfluss

24 Verkäufer des Monats: Bright Lawani

26 Global: Antisemitismus in der Mitte der Gesellschaft