September 2021

Megaphon #306

Afghanistan.

Im Februar 2020 flog der Schauspieler Zaid Alsalame über das Cover unseres Straßenmagazins. Eineinhalb Jahre später erhalten wir die frohe Botschaft: Zaid hat endlich Käse. Oder: Er hat einen positiven Bescheid erhalten. Es ist eine der weniger guten Nachrichten, die uns dieser Tage erreichen.

Obwohl die Taliban in Afghanistan einmal mehr die Macht übernommen haben, weicht die Kanzlerpartei nicht von der Haltung ab, weiterhin Menschen in ein Land abschieben zu wollen, in dem sich die ohnehin schon prekäre Sicherheitslage weiter verschlechtert. Was die Rückkehr der Taliban bedeutet, weiß nicht zuletzt unser Megaphon-Vertriebsmitarbeiter Torabi Mahaboobullah, der uns für diese Ausgabe erzählt hat, warum ihm die aktuelle Lage in seinem ersten Heimatland schlaflose Nächte bereitet (Seite 28).

Torabi ist nur einer von vielen Menschen, die in Afghanistan aufgewachsen sind, Österreich als sicheren Hafen erreichen konnten, und nun unsere Gesellschaft bereichern. Auch Sayed, Hayatollah und Anis zählen dazu (ab Seite 8).

In diesem Monat zu lesen

REGIONAL
Ankommen
Eine Porträtreihe von SOS-Mitmensch erzählt die Geschichten junger Frauen und Männer, die nach ihrer Flucht eine Lehrstelle gefunden haben.

URBAN
Das Fürchten verlernen
Rudolf Strohmeyer ist ehrenamtlicher Helfer beim Open Learning Center (OLC) der Caritas Steiermark. Sein größter Helfer? Ein besonderer Doktor.

GLOBAL
„Ich sehe keine Hoffnung mehr“
Megaphon-Vertriebsmitarbeiter Torabi Mahaboobullah erzählt uns, warum er sich so große Sorgen um seine erste Heimat Afghanistan macht.